Auch dieses Jahr gab es wieder eine Fernsehsitzung aus der Stadthalle Baunatal. Tanz, Gesang und Büttenreden haben dafür gesorgt, dass für jeden etwas dabei war.
Nach der Begrüßung durch den Sitzungspräsidenten Mario Apert-Vandrey nahm das Programm Fahrt auf. Es waren natürlich wieder einige karnevalistische Urgesteine dabei. Ciro Visone als Pizzabäcker brachte den Saal erstmal auf Betriebstemperatur.
Der Protokoller Berthold Krug – der nach seinem Abschied von der Bühne einen langanhaltenden Applaus bekam – ließ das vergangene Jahr mit seinem Blick auf das nationale und internationale Geschehen Revue passieren.
Gunther Raupach redete über seine Probleme des nächtlichen Aufsuchens der Keramikabteilung in nicht mehr ganz nüchternem Zustand sowie den Tücken bei der Anbringung einer Deckenleuchte. Schwester Lilli brachte dem Publikum die Erlebnisse aus der täglichen Pflege näher. Natürlich gehörten Peter Löhmann und Heinz Gröning zum Programm. Erstmals im Fernsehen trat der 15-jährige Fiete Hagenbücher auf. Er begeisterte den Saal mit seinem erfrischenden Vortrag aus dem Leben eines Angehörigen der Gen Z.
Lea Kuhn aus Bornheim räumte mit dem Mythos der Loreley auf. Angeblich habe die Loreley die Schiffer des Rhein mit ihrem Gesang bezirzt und somit in den Tod gelockt. Nach dem dargebotenen Gesang drängte sich eher der Verdacht auf, dass die Schiffer auf der Flucht vor dem Gesang ihre Schiffe im Rhein versenkt haben.
Nadja Köhler und Markus Mann als „Die Schöpplöffels“ zeigten Szenen einer Ehe, wenn man sich gleichzeitig im Bad aufhält, wobei die Eine duscht und der Andere den Porzellandampfer besetzt – was fatal endet, wenn man Handkäs‘ mit Musik und Ebbelwoi genossen hat. Und dann war da noch Saskia Beyer, die aus dem Leben eines Funkenmariechens erzählte und ihren Vortrag und ihre aktive Karriere mit einem Mariechentanz beendete.
Tänzerisch wurde das Programm durch die Auftritte der Ritter- und der Stadtgarde der GCG abgerundet. Die Musik kam natürlich auch nicht zu kurz. Der Schweizer Sänger Vincent Groß mit seinen angesagten Liedern „Rum“ und „Ouzo“ räumte den Saal genauso ab wie die Formation Se Bänd mit dem „fideelen Owwerhess“ Jochen Rudolf und ihrem Song „Retze ruure Traktor“.
Eine tolle Veranstaltung, die nächstes Jahr hoffentlich ihre Fortsetzung findet.






